Lungsdorf

Der Ortsteil Lungsdorf – malerisch zwischen Felsen am Ufer der Pegnitz gelegen – steht in seiner Gesamtheit als einer der wenigen Orte in Bayern unter Ensembleschutz.
Seit dem frühen 19. Jh. bzw. der Uraufnahme von 1831 ist Lungsdorf lediglich um 5 Anwesen auf 15 Anwesen gewachsen. Damit bewahrt das kleine Dorf Lungsdorf, das sich im felsigen Tal der Pegnitz um eine Flussschleife schmiegt, das Bild eines in die Landschaft integrierten Dorfes. Bestimmend geblieben ist die Einordnung in die natürliche Topographie, also die Einfügung zwischen Pegnitz und Berg- bzw. Felsenabhängen, wo zudem noch die gewundene Straße zwischen Rupprechtstegen und Velden eingebunden werden musste.
Die lockere Reihung der Anwesen an der sich hindurchwindenden Straße dokumentiert Aussehen und Umfang eines überschaubaren Dorfes vor den Veränderungen des 19. Jh. Die Bebauung besteht aus Bauernhäusern entlang der Pegnitztalstraße. Prägend ist die traditionell fränkische Fachwerkbauweise mit K-Streben des 17. bis 18. Jh. geblieben, aber auch Kalksteinbauten des 19. Jh. passen hinein.
Vier der Anwesen stehen als Einzeldenkmal mit ihren Scheunen unter Denkmalschutz. Sie stehen beispielhaft für die bäuerliche Wohn- und Lebenssituation im 18. und 19. Jahrhundert im Pegnitztal.

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